vfa

Das Q205, entworfen in den 1980er Jahren von Oswald Mathias Ungers, prägt mit seiner markanten Klarheit bis heute das Stadtbild an der Berliner Friedrichstraße.
Auch wenn die Jahre ihre Spuren hinterlassen haben, ist das Gebäude in seiner architektonischen Idee nach wie vor stimmig.
Mit Respekt gegenüber der bestehenden Struktur wurde es nun im Inneren grundlegend überarbeitet und an die Anforderungen zeitgemäßer Arbeitswelten angepasst.

Im Jahr 2025 realisierten wir für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) auf rund 1.800 m² eine moderne und funktional durchdachte Büroetage. Der vfa vertritt im deutschen Arzneimittelmarkt die Interessen der großen Pharmakonzerne ebenso wie innovativer Biotech-Start-ups.

Entstanden ist eine offene und flexible Bürostruktur, die Kommunikation und Austausch fördert, aber auch Raum für Rückzug und konzentriertes Arbeiten bietet. Helle, freundliche Farbwelten, ein sorgfältig gestaltetes Möblierungskonzept sowie gezielt eingesetzte Akustiklösungen unterstützen eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Neben großzügigen Open-Space-Bereichen gibt es ruhigere Zonen mit Phone Booths und Lounges für informelle Treffen oder kurze Pausen.

Ein multifunktionaler Workshopraum, ein Konferenzbereich für bis zu 100 Personen sowie eine zentrale Teamküche stärken das Miteinander und die Zusammenarbeit im Alltag. Großzügige Dachterrassen mit Ausblicken Richtung Berliner Dom, Potsdamer Platz und über die benachbarten Straßenräume bieten zusätzliche Aufenthaltsqualität im Freien.
Als verbindende Elemente wurden Einbauten wie Regale, Stauraumschränke und Garderobennischen als individuelle Tischlerlösungen in das Gesamtkonzept integriert – funktional, hochwertig verarbeitet und architektonisch zurückhaltend gestaltet. So ist eine Bürofläche entstanden, die den Anspruch des vfa als moderner, zukunftsorientierter Verband auf räumlicher Ebene widerspiegelt – funktional, offen, identitätsstiftend und eingebettet in die starke architektonische Sprache eines besonderen Berliner Gebäudes.

Eine Kooperation von Stern Architekten mit loop GmbH – creating places (LP 1-3)